Zur Kulturgeschichte des Nutzgartens

Nutzgärten gibt es, seit die Menschen sesshaft wurden. Vieles am Nutzgarten blieb immer gleich: Der Kreislauf der Jahreszeiten gibt seinen klaren Takt vor. Auch der Nutzen selbst, die Erzeugung von Obst und Gemüse, hat sich nie geändert.

Mit der Industrialisierung entstanden jedoch neue Typen von Nutzgärten. Der Abstand zur Natur hatte sich vergrößert, das Gärtnern sollte die Entfremdung immer auch kompensieren – und dieser Prozess hält bis heute an. Gerade der Nutzgarten ist zum neuen Identifikationsort ganzer Generationen geworden. An welche vielfältigen Traditionen wir dabei anknüpfen, zeigt die Ausstellung.

Teil des Gestaltungskonzepts ist eine Reihe von Sonderformaten, gezielt entwickelt für bestimmte Altersgruppen. Sie zeigen zentrale Themen auf besonders anschauliche und mitunter spielerische Art und Weise. Im Aussenbereich mit einer Reihe von Pflanzkisten können alle Besucher selbst gärtnerisch tätig werden. 

  • Projektumfang Leistungsphasen 1-9 gem. HOAI (Analyse bis Dokumentation)
  • Vermittlungskonzept und Medien Patrick Kochlik und Jens Wunderling www.syntop.io
  • Ausstellungsgrafik incl. Katalog Studio Robert Beckand
  • Ausstellungsfläche ca. 500 m2
  • Veranstalter LVR Industriemuseen Köln